Bayerische Jugendmeisterschaft 2015

Hier der Turnierbericht von Peter Klimm; vielen Dank:

Am 19./20.12. fanden im schwäbischen Dillingen a.d.Donau die Bayerischen Meisterschaften der Schüler und Schülerinnen sowie der Jungen und Mädchen statt. Der TTC Freising war erstmals mit zwei Aktiven vertreten: Antonia (Mädchen)und Julia (Schülerinnen A).
Während Antonia erst am Vorabend erfuhr, dass sie als Nachrückerin teilnehmen konnte, hatte sich Julia im November durch ihren 2. Platz bei den Oberbayerischen Meisterschaften qualifiziert.
Traditionsgemäß beginnen die Wettkämpfe mit den Mixed-Konkurrenzen:
Antonia verlor mit ihrem Partner Marcel Frieberger (TSV Ingolstadt-Unsernherrn; Q- TTR in 08/2015: 1708) in der ersten Runde unglücklich im 5.Satz gegen Gabriel Funk/Lisa Freiler mit 8:11, nachdem die ersten 4 Sätze alle mit 11:9 endeten.
Eine gute Auslosung für die erste Runde hatten Julia und ihr Partner Florian Teuber (SV Zuchering 1937 e.V.; Q-TTR-Wert: 1624) erwischt: gegen die Paarung Daniel Prasch und Lisa Beck waren sie klar überlegen und gewannen mit 3:0. Die stark eingeschätzte Paarung Luca Dobry (TG Würzburg Heidingsfeld 1861) und Sofia Deichert (Viktoria Wombach; Damen Regionalliga Süd; Q-TTR Punkte: 1628) war eine Nummer zu groß, die beiden hatten keine Chance und verloren mit 0:3.
Anschließend begannen die Gruppenspiele im Einzel. Es wurde in 4er-Gruppen gespielt; die ersten beiden Spielerinnen werden nach der Setzliste gelost, alle nichtgesetzten Spielerinnen werden zugelost.
Trotz der Auftaktniederlage (0:3) gegen Emma Noha (FFB; Q-TTR: 1627; Oberliga Damen) zeigte Antonia gegen Sarah Alzinger vom TV Woringen eine sehr starke Leistung und bezwang die Allgäuerin 3:2 (9;-9;10;-9;7).Da aber im letzten Einzel mit Svenja Horlebein vom TV 1921 Hofstetten (Q-TTR-WERT: 1818) eine Spielerin des erweiterten Favoritenkreises wartete, war das Ausscheiden zu befürchten. Antonia lieferte wiederum ein hervorragendes Spiel gegen die spätere Halbfinalistin aus der 3.Bundesliga, brachte sie mehrmals in Schwierigkeiten und gab auch nicht auf, nachdem sie die ersten beiden Sätze jeweils mit 8:11 abgeben musste. Sie wurde von Ihrer Gegnerin im dritten Satz unterschätzt, sodass sie diesen sehr deutlich mit 11:5 gewinnen konnte. Auch der vierte Satz wurde nicht von der Favoritin dominiert, sondern blieb spannend und ging in die Verlängerung. Nach teilweise hochklassigen Ballwechseln – die leichten Fehler machte die jetzt unkonzentriert wirkende Horlebein – hat es für Antonia leider nicht mehr zum Satzgewinn gereicht (-15).

Julia wurde nach der Setzliste in ihrer Gruppe an Nummer 3 gelost. Das erste Einzel gegen die Nummer 2 der Gruppe, Kristin Stadelbauer vom TV Langenaltheim in Mittelfranken begann sie nervös, gewann aber den ersten Satz mit 12:10. Sichtlich ruhiger war dann der zweite Satz mit 11:6.
Nach einem kleinen“ Durchhänger“ im dritten Satz (5:11) gewann Julia den vierten Satz souverän mit 11:7 und schaffte somit eine wichtige Voraussetzung für den Einzug in das Achtelfinale. Das nächste Einzel gegen die Nummer 1 der Gruppe, Lea Fath (TV 1921 Hofstetten ; Q-TTR:1599, Oberliga Damen) ging erwartungsgemäß 3:0 für die neue bayerische Vizemeisterin aus, sodass das letzte Spiel gegen Lucy Schatz von der TSG Thannhausen die Entscheidung bringen musste. Nach fünf umkämpften Sätzen (-13; 10;5;-9;7) behielt Julia gegen die Noppenspielerin die Oberhand und kam ins Achtelfinale.
Dort traf sie auf Luisa Bruch vom TSV Schwabhausen, der sie im Finale der Oberbayerischen Meisterschaften 3:0 unterlegen war. In einem für beide Seiten hochdramatischen Spiel war die in der Mädchen-Bayernliga im vorderen Paarkreuz spielende Luisa Bruch bereits mit zwei gewonnenen Sätzen im Vorteil, als Julia das Spiel noch drehen konnte und 3:2 gewann (-12;-4;11;8;9).
Im Viertelfinale kam dann allerdings das Ausscheiden sehr schnell, denn gegen die spätere neue bayerische Meisterin Franziska Schreiner, die für den TV 1921 Hofstetten in der 3.Bundesliga der Damen spielt (Q-TTR:1760) war jeder einzelne Punkt ein Gewinn (-5;-3;-4).

Die Doppelkonkurrenz war für Antonia, die mit der Kolbermoorerin Laura Tiefenbrunner eine der stärksten Spielerinnen als Partnerin hatte, gegen die eingespielte schwäbische Kombination Bickel /Alzinger schnell vorbei (0:3). Julia hatte mit Daniela Feuerer ebenfalls eine Kolbermoorer Partnerin. Sie gewannen das erste Match gegen das Doppel Finster/Lohmüller noch locker mit 3:0, waren gegen Tosse /Brüchert aus Mittelfranken aber dann deutlich unterlegen (0:3).

Insgesamt gab es also in jeder Konkurrenz starke Ergebnisse, herausragend dabei war Julias Viertelfinale, ihr bestes Ergebnis aller Zeiten!

Links:
Turnierbericht beim ByTTV,
Ergebnisdetails beim Durchführer

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